Der Wiesenhof-Skandal
PETA-Video über die alltäglichen Grausamkeiten hinter den Wiesenhof-Kulissen. Deutschlands Marktführer bei Geflügelproduktion geht routinemäßig über Tier-Leichen.
Mit "Wiesenhof" verbinden viele Menschen ein Unternehmen, das Tiere artgerecht hält. Doch PETA Deutschland beweist mit neuen Undercover-Aufnahmen die tierquälerischen Zustände hinter der Wiesenhof-Kulisse am Beispiel einer sog. Elterntierfarm im niedersächsischen Twistringen:
Bodenhaltung bedeutet in der Wiesenhof-Realität nur, dass die Hühner dort auf engstem Raum in stickigen Hallen und im ständigen Dunst ihrer eigenen Exkremente verbringen müssen. Keine Wiese, so gut wie kein Tageslicht. In diesem Fall über 26.000 Hühner, es können bis zu 40.000 sein.
Ein Massengemetzel durch Wiesenhof-Mitarbeiter schon beim sog. Einstallen, 581 Hühner bekommen das Genick gebrochen. Die Kotgrube im Stall wird während der ganzen 10 Monate eines Hühnerlebens dort nicht geleert. Katastrophale Zustände der Stall-Installationen, Teildefekte bei der Luftzufuhr, marode Leitungen, Milbenbefall der Hühner, Inkaufnahme schwerer Infektionen ohne effektive Gegenmaßnahmen.
Brutalste Behandlung der Tiere beim sog. Hahnentausch, ausgediente Tiere werden geschlagen, meterweit geschleudert und oftmals stark verletzt in Kisten gestopft. Knochenbrüche werden routinemäßig in Kauf genommen, Kisten werden achtlos aus 1-2m Höhe fallengelassen. Dazwischen uriniert ein Mitarbeiter. Aufgrund verschiedener Futteranlagen haben einige der Tiere nichts zu essen erhalten und sind verhungert - wohl mit Wissen der Produktionsleitung.
Es geht offenkundig einzig und allein darum, mit einem Minimum an Mitteln ein Maximum aus der "Wegwerfware Tier" quasi im wahrsten Sinne des Wortes herauszuholen. Das Personal ist teilweise fachlich unqualifiziert, nur notdürftig eingearbeitet. Das, was beim deutschen Geflügelfleisch-Marktführer stattfindet, ist ein Skandal. Doch der noch größere Skandal ist, dass das alles wahrscheinlich nicht die Ausnahme, sondern die Regel ist.
PETA Deutschland e.V. hat Strafanzeige gegen alle Verantwortlichen erstattet. Helfen Sie mit, diese Zustände zu ändern. Appellieren Sie mit uns an die Verbraucherschutzministerin Aigner und den niedersächsischen Justizminister Busemann, die gesetzlichen Bestimmungen für Geflügelhaltung zu verschärfen und zu kontrollieren sowie die bestehenden gesetzlichen Bestimmungen zu gewährleisten.
Bestellen Sie auch das PETA-Veggie-Starter-Kit unter www.goveggie.de, um allen Tieren zu helfen, damit sie nicht mehr für unseren fragwürdigen Gaumengenuss leiden müssen.
Was Sie tun können
Helfen Sie den Tieren. Appellieren Sie an das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie das niedersächsische Justizministerium, die gesetzlichen Bestimmungen für Geflügelhaltung zu verschärfen und zu kontrollieren sowie die Durchsetzung der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen zu gewährleisten.
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Bundesministerin Ilse Aigner
Wilhelmstr. 54
10117 Berlin
Telefon: 03 0 / 1 85 29 - 0
Telefax: 03 0 / 1 85 29 - 31 79
Justizministerium Niedersachsen
Minister Bernd Busemann
Am Waterlooplatz 1
30169 Hannover
Telefon: 0511 / 120 - 5118
Telefax: 0511 / 120 517
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